Schulstart mit viel Neuem am Friedrich-Schiller-Gymnasium

Herausforderung Schulsanierung

Montag, 21. August 2023

Im Jahr 2008 beschloss der Weimarer Stadtrat den Verkauf der Schulen an städtische Gesellschaften. Anfänglich wurden 6 Schulen von der Weimarer Wohnstätte GmbH übernommen. Im Laufe der Jahre kamen weitere hinzu. Aktuell befinden sich 11 Schulen und Sporthallen im Bestand der Weimarer Wohnstätte GmbH.
Rund 435 Millionen Euro Gesamtbauvolumen* wurden in den letzten 30 Jahren in Weimar durch die Wohnstätte verbaut. Seit dem Start der ersten Schulsanierungen durch die Weimarer Wohnstätte im Jahr 2009 investierte das Unternehmen davon allein 48 Millionen Euro* in den Ausbau und die Modernisierung ihrer Schulen und Sporthallen. *(Stand Ende 2022).

In den vergangenen sechs Ferienwochen wurden in den Schulen der Weimarer Wohnstätte jede Menge Sanierungs- und Reparaturarbeiten ausgeführt. Gleichzeitig wurde die schulfreie Zeit für notwendige Wartungsarbeiten und die erforderlichen Sachverständigenprüfungen der technischen Anlagen genutzt. Für den sauberen Start gab es natürlich auch Grund- und Glasreinigungen.

Mit Freude über den planmäßigen Sanierungsstand zum Schulstart erklärt Claudia Fuchs, Kundenbetreuerin aus dem Bereich Sozialimmobilien der Weimarer Wohnstätte GmbH: „Da wir meist nur die Ferienzeiten für Baumaßnahmen an den Schulen nutzen können, arbeiten wir in dieser Zeit unter Hochdruck. An unseren Schulen gibt es immer etwas zu tun. Bei vielen sind umfangreiche Sanierungsarbeiten geplant, an manchen reichen kleine Reparaturen. Diese aber mit den Ferien zu koordinieren, verlangt große Sorgfalt und birgt dennoch viele Herausforderungen. Die stark gestiegenen Preise der Baubranche, immer öfter auftretende Lieferschwierigkeiten und Handwerkerknappheit machen auch uns zu schaffen. Der Denkmalschutz fordert ebenfalls große Aufmerksamkeit. Wir leben hier in einer geschichtsträchtigen Stadt und sehen uns in der Pflicht Neues zu gestalten, aber auch historisch wertvolle Gebäude wie z. B. unser ehrwürdiges Friedrich-Schiller-Gymnasium zu bewahren.“

Das Friedrich-Schiller-Gymnasium ist eine traditionsreiche Weimarer Bildungsstätte, denkmalgeschützt und bauhistorisch wertvoll. Es ist ein Klinkermauerwerksbau, der sich architektonisch vom Umfeld absetzt und den damaligen Zeitgeist widerspiegelt. Die Errichtung des großzügigen Gebäudes begann 1927. Im Jahr 1931 zogen die ersten Gymnasiasten ein.

In dem als Einzeldenkmal ausgewiesenen Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 5.500 m² und einer Außenanlage von 5.464 m² lernen aktuell fast 700 Schüler.

Rund 1 Million Euro an Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen hat die Weimarer Wohnstätte seit der Übernahme im Jahr 2015 für das Friedrich-Schiller-Gymnasium aufgewandt.
So erfolgte die:
-grundlegende Instandsetzung mehrerer Klassen- und Fachräume (Kunst, Chemie, PC –Kabinett)
-Instandsetzung des Fallschutzbelages auf dem Dach/ Sternwarte
-umfangreiche Trockenlegungsarbeiten/ Kellerwandabdichtung
-Erneuerung mehrerer innenliegender Regenentwässerungsleitungen
-Instandsetzung des Speiseraumes und des Küchenbereiches im EG
-denkmalgerechte Sanierung des Flurbereiches im EG
-Ertüchtigung der Treppengeländer im gesamten Gebäude
-Musterfläche für den Beginn der Fassadensanierung

Während der gerade vergangenen Sommerferien fanden im Erdgeschoss des Gebäudes weitreichende Umbaumaßnahmen statt. Durch die überarbeitete Raumaufteilung entstanden zwei zusätzliche Kursräume sowie eine neue WC-Anlage. Der alte Schüleraufenthaltsraum und das alte Schulbuchlager wurden durch neu gestaltete Räume im Erdgeschoss ersetzt. Um einen zusätzlichen Klassenraum zu schaffen, wurden der Astronomieraum und das Archiv umgebaut. Die Nordfassade des Gebäudes wurde denkmalgerecht saniert.

Bild goß: Schulleiterin Sylvia Köttig im neuen Schulbuchlager
Bild klein: Luftbild Friedrich-Schiller-Gymnasium mit noch unsanierter Fassadenansicht

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